Gutenbergstraße 5

67365 Schwegenheim

 

Telefon: 06344 - 93 62 55

E-Mail: info@RWA-Lueftung.de

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LSC - LIFT SMOKE CONTROL

LSC - LIFT SMOKE CONTROL

 

Wie können Gebäude so sicher und energieeffizient wie möglich betrieben werden?

Durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien in allen relevanten Gebäudeteilen vermeiden Sie Energieverlust in Form von Wärme wodurch bares Geld gespart, und nebenbei etwas für den Umweltschutz getan wird. In diesem Zusammenhang bilden Aufzugsschächte einen sensiblen Bereich zur Reduzierung der Energiekosten.

 

Nachfolgend finden Sie Informationen zur LSC Aufzugsschachtentrauchung, die Funktionsweise und deren Energieeffizienz. 

 

  • Zentrale Punkte
     
    • Warum LSC Lift Smoke Control?
    • Energieeinsparung
    • Energieberechnung
       
  • Systemlösungen
     
    • LSC – das System
    • LSC-Basic
    • LSC-Premium
    • System im Detail
    • Öffnungselemente
       
  • Planung und Projektierung
     
    • Planungsunterstützung
    • Ausschreibungstexte
    • Landesbauordnungen
    • Richtlinien
    • Downloads
       
  • Service und Wartung
     
    •     Wartung
    •     Rechtliche Aspekte
    •     Servicepartner
    •     Servicenetz

Zentrale Punkte

 

LSC Lift Smoke Control zur Aufzugsschachtentrauchung ist nicht nur ein lebensrettendes System im Falle eines Brandes, sondern es hilft Ihnen gleichzeitig, Ihre Energiekosten zu senken.

 

Erfahren Sie mehr auf den folgenden Seiten.

 

Der ZVEI und VDMA haben gemeinsam einen Leitfaden zum Thema "Einbau und Betrieb von Anlagen zur Rauchableitung, Lüftung und Wärmeabfuhr von Aufzugsschächten" veröffentlicht.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen.

Warum LSC?

 

Der Aufzugsschacht und seine Kaminwirkung

 

Dächer und Fassaden moderner Gebäude sind heute besser gedämmt als jemals zuvor. Hoch wärmedämmende Verglasungen und dicht schließende Fenster sind Standard und Wärmeanlagen mit Wärmerückgewinnung längst keine Seltenheit mehr. Der Gesetzgeber hat in der Energieeinsparverordnung (EnEV) Wege vorgegeben, wie sich Energiekosten senken und CO2-Emissionen reduzieren lassen. Hierzu gehört auch, dass die wärmeübertragende Gebäudeumfassungsfläche dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik auszuführen ist.

Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass auch heute noch Aufzugsanlagen mit einer permanenten Öffnung im Schachtkopf errichtet werden. Eine Öffnung, die der Frischluftzufuhr sowie dem Rauchabzug dient und die entsprechend der jeweils zu beachtenden Landesbauordnung eine Größe von mindestens 0,1 m² aufweist. Diese Permanentöffnung stellt eine Lücke in der Wärmedämmung des Gebäudes dar, durch die permanent Wärme entweicht. Die Kaminwirkung des Aufzugsschachts und die Fugen der Schachttüren sorgen für einen “guten Wirkungsgrad” dieser Energievergeudung. Der Einwand, die Öffnungen seien zur Abführung von Wärme und toxischen Gasen im Brandfall notwendig, greift nicht.

Moderne Systeme zur Entrauchung und Belüftung des Aufzugsschachts schließen diese “Lücke” – selbstverständlich ohne Abstriche bei der Sicherheit und beim Komfort. Allein die Sanierung der 650.000 bestehenden Aufzugsanlagen würde die Heizwärmeverluste in Deutschland jährlich um ~20 Millionen MWh verringern.

Wie funktioniert LSC?

Im Falle eines Brandes im Gebäude wird Brandrauch im Aufzugschacht durch ein Rauchansaugsystem, das den gesamten Schacht überwacht, frühzeitig detektiert. Die Rauchabzugsöffnung im oberen Bereich des Aufzugschachts wird durch einen elektromotorischen Antrieb geöffnet. Der Brandrauch kann dadurch ungehindert entweichen.

Zusätzlich zur Auslösung der RWA-Funktion gibt LSC ein Signal an die Aufzugssteuerung, die den Aufzug in die vorher bestimmte erste Evakuierungsebene fährt – meist den Hauptzugangsbereich, der durch einen Rauchmelder zusätzlich überwacht wird. Wird dieser Rauchmelder ausgelöst, so wird der Aufzug in die zweite Evakuierungsebene umgeleitet. Damit ist ein sicherer Rettungsweg im Brandfall garantiert.

 

Welche Vorteile bietet LSC?

Niedrige Wärmeenergiekosten
Das D+H System LSC vermeidet unnötige Energieverluste, da eine permanente Öffnung im Schachtkopfbereich vermieden und somit eine unkontrollierte Entlüftung des Gebäudes unterbunden wird.

 

Das Ergebnis: Die CO2-Emission wird deutlich reduziert und die Betriebskosten des Gebäudes werden spürbar gesenkt.

 

Schnelle Amortisation
Aufgrund niedriger Investitionskosten sowie der geringen Unterhaltungskosten amortisiert sich das LSC-System binnen weniger Jahre. Die durch die Implementierung des Systems deutlich eingesparten Wärme- und Betriebskosten leisten zusätzlich einen großen Beitrag dazu.

Besserer Gebäude-Energiepass


Die optimierte Wärmedämmung führt zu besseren Werten im Gebäude-Energiepass, der seit 2006 sukzessive für alle Gebäude erstellt wird. Das wirkt sich positiv auf das Image des Gebäudes aus. Dies wiederum hat einen positiven Einfluss auf den Gebäudewert. Hieraus resultiert eine bessere Vermietbarkeit, nicht zuletzt durch die geringeren Nebenkosten.

 

Lüftung kontrollieren
Starke Luftströmungen, z. B. durch thermischen Auftrieb in Schächten verursacht, werden vom Menschen häufig als unangenehm empfunden. Wird ein ungehinderter oder unkontrollierter Luftauftrieb im Schacht unterbunden, sorgt dies auch für mehr thermische Behaglichkeit in den an den Aufzug grenzenden Fluren bzw. Etagen. Zusätzlich werden eventuelle Pfeifgeräusche vermieden, die durch die starke Luftströmung verursacht werden.

Zudem kann die Lüftung des Aufzugsschachts mit LSC individuell, entsprechend den klimatischen Bedingungen und den spezifischen Anforderungen des Gebäudes, kontrolliert werden.

 

Erhöhte Sicherheit durch umfassendes D+H Leistungsspektrum
D+H bietet mit LSC ein Komplettsystem zur Entrauchung und Belüftung von Aufzugsschächten aus einer Hand:

 

  • Planung und Projektierung
  • Vertrieb und Montage
  • Service und Wartung

Wenn Sie weiterführende Informationen wünschen, dann nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf.

Energieeinsparung

 

Warum energieeffiziente Gebäude?

 

Mehr als 50 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs wird für die Klimatisierung von Gebäuden verbraucht. Der anhaltend hohe Ölpreis sowie generell steigende Energiekosten zwingen Betreiber, aber auch Nutzer zum Umdenken.

 

LSC stellt die schnelle Entrauchung im Brandfall zuverlässig sicher. Gleichzeitig werden unnötige Wärmeverluste im Gebäude vermieden, da die Entrauchungsklappe im Schachtkopf dauerhaft geschlossen ist und nur im Brandfall zur Entrauchung geöffnet wird. Die unkontrollierte Entlüftung eines Gebäudes wird somit unterbunden.

 

Energieeffiziente Gebäude stehen hinsichtlich ihrer Vermietbarkeit hoch im Kurs und sind zukunftstauglich.

Systemlösungen

 

Lüftungs- und Rauchabzugsfunktion. Sämtliche Signale der angeschlossenen Sensoren und Taster laufen hier zusammen. Entsprechend ihrer Priorität werden sie verabreitet und umgesetzt.

 

Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr über die technischen Details und Vorteile der einzelnen Systeme.

 

Das LSC-System

 

Das LSC-System besteht im Wesentlichen aus einer notstromversorgten RWA-Zentrale mit einem integrierten Rauchansaugsystem zur Detektion des Brandrauchs im Aufzugsschacht.

 

Es ist speziell für die Anwendung in Aufzugsschächten ausgelegt und arbeitet nach dem Prinzip der fortwährenden Luftüberwachung. Die angesaugte Luft wird von dem Rauchansaugsystem hinsichtlich ihrer Rauchgaskonzentration untersucht.

Im Brandfall wird sofort ein Alarm ausgelöst und die Rauchabzugsöffnung im Schachtkopf – angetrieben von einem elektrischen Antrieb – betätigt, damit der Brandrauch sowie die toxischen Gase schnellstmöglich und ungehindert entweichen können.

Produktmerkmale

 

  • VdS-anerkanntes RWA-Zentralgerät
  • VdS-anerkanntes Rauchansaugsystem
  • Komplettsystem, betriebsfertig im Schaltschrank vormontiert und werkseitig geprüft

Mehr Details…
 

Bedienung und Sensorik

 

Ergänzend zur permanenten Überwachung des Aufzugsschachts durch das Rauchansaugsystem kann ein Brandalarm auch durch optische Rauchmelder – z. B. in der Hauptevakuierungsebene des Aufzugs – oder durch manuelle Auslöseeinrichtungen ausgelöst und eine Entrauchung eingeleitet werden.
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Lamellenfenster

 

Im Brandfall ist eine sichere und zuverlässige Öffnung der Entrauchungselemente im Aufzugsschachtkopf von großer Bedeutung. D+H Antriebe – angesteuert vom LSC-System – stellen eine zuverlässige Öffnung des Lamellenfensters sicher.
Mehr Details…

LSC-Basic

 

Das LSC-Basic-System ist speziell für Aufzugsschächte mit einer maximalen Höhe von 40 Metern konzipiert worden. Hierbei wurde besonders die Investitionsseite berücksichtigt.

 

LSC-Basic ist besonders für den Einsatz in Wohngebäuden geeignet, da hier eine kurze Amortisationszeit erzielt wird. Durch sehr geringe Investitionskosten ist eine Amortisierung innerhalb kürzester Zeit realisierbar.

 

  1. Kompakte Steuerung LSC 4503
  2. Manuelle Bedienstelle RT 45
  3. Rauchansaugsystem MicroSens
  4. Ansaugrohr-Set LSP 44
  5. Lichtkuppel LSS
  6. Lamellenfenster LSL
  7. Raumtemperaturregler RTR

Bei der Verwendung von LSC-Basic wird die RWA-Steuerzentrale im Erdgeschoss neben der Aufzugstür montiert. In die Zentrale sind bereits ein RWA-Auslösetaster und ein Lüftertaster integriert. LSC-Basic ist einsetzbar, wenn die Hauptevakuierungsebene nicht oder bauseits überwacht wird und der Schacht nicht höher als maximal 40 Meter ist.

 

D+H bietet hochwertige Systemkomponenten und ein umfangreiches Zubehörprogramm.

Eine Rauchabzugsöffnung im Schachtkopf wird im Brandfall durch einen elektromotorischen Antrieb geöffnet. Die Überwachung und die Rauchdetektion erfolgen mittels eines Rauchansaugsystems im Aufzugsschacht, das den gesamten Schacht ständig überwacht.

 

Somit wird Brandrauch auch unter schwierigen Bedingungen sicher und frühzeitig erkannt. Im Brandfall hat die Evakuierung der Personen, die sich im Aufzug befinden, höchste Priorität.

In Ergänzung zur permanenten Überwachung des Aufzugsschachts durch das Rauchansaugsystem kann zusätzlich in der Hauptevakuierungsebene durch einen Rauchabzugstaster ein Alarm ausgelöst und die Entrauchung eingeleitet werden.

 

Optional stehen verschiedene Bedienelemente und Sensoren für Lüftungszwecke zur Verfügung.

Zu Lüftungszwecken und zur gezielten Ableitung der Wärme wird die Rauchabzugsöffnung durch eine Zeitschaltuhr oder durch entsprechende Sensorik gemäß den individuellen Anforderungen gesteuert. Ein Thermostat überwacht permanent die Temperatur, sorgt konstant für ein behagliches Klima und schützt bei maschinenraumlosen Aufzügen die Technik vor Überhitzung.

 

Optional kann auch ein Luftgütesensor (CO2) zur Luftüberwachung eingesetzt werden. Ergänzend zur Automatik ist zudem eine manuelle Lüftungssteuerung möglich.

LSC-Premium

 

Für größere Aufzugsschächte mit einer Höhe von über 20 Metern und besonderen Anforderungen an die technische Funktionalität haben wir unser bewährtes System LSC 44 im Programm.

  1. Kompakte Steuerung LSC 44
  2. Manuelle Bedienstelle RT 45
  3. Rauchmelder zur Überwachung der Hauptevakuierungsebene
  4. Ansaugrohr-Set LSP 44
  5. Lichtkuppel LSS
  6. Lamellenfenster LSL
  7. Schlüssel-Lüftungstaster mit Sichtanzeige

Bei der Verwendung von LSC-Premium wird die RWA-Steuerzentrale im letzten Obergeschoss neben der Aufzugstür montiert. Bei dieser Steuerung ist das Rauchansaugsystem bereits integriert. Im Erdgeschoss wird ein RWA-Taster für die manuelle Auslösung montiert (Rücksendeeinrichtung). Zusätzlich wird die Hauptevakuierungsebene mit einem Rauchmelder überwacht. So kann über die Aufzugssteuerung eine sichere Haltestelle angefahren werden.

Das System im Detail

 

Das LSC-System besteht aus einer VdS-geprüften RWA-Anlage und einem VdS-geprüften Rauchansaugsystem. Das Gesamtsystem ist TÜV-Bauart-geprüft.

 

Zusätzlich zur Brandrauchdetektion im Aufzugsschacht wird die Ausstiegsebene im Erdgeschoss (Hauptevakuierungsebene des Aufzugs) durch einen Rauchmelder überwacht, um eine Evakuierungsfahrt in einen eventuell verrauchten Bereich zu vermeiden.

 

Das LSC-System bietet zudem die Möglichkeit zum hygienischen Luftwechsel mittels einer entsprechenden Sensorik.

 

Das LSC-System ist außerdem über integrierte, wartungsfreie Akkumulatoren komplett notstromversorgt.

 

Das Herzstück der Systeme zur Aufzugsschachtentrauchung ist die Steuerung für die Lüftungs- und Rauchabzugsfunktion. Hier laufen alle Signale der angeschlossenen Sensoren und Taster zusammen, werden entsprechend ihrer Priorität verarbeitet und umgesetzt. Im Zusammenspiel mit dem Rauchansaugsystem, das dem Schacht permanent Luft entnimmt und sie mithilfe der zugehörigen Auswerteeinheit auf Rauchpartikel untersucht, erfolgt so eine kontinuierliche Überwachung des Aufzugsschachts.

 

Bei dem System LSC-Premium ist darüber hinaus eine Überwachung der Hauptevakuierungsebene (erste sichere Haltestelle) mittels Brandmelder möglich. RWA-Steuerung, Rauchansaugsystem und Brandmelder sind VdS-geprüft und bieten bei der Nutzung der Aufzüge größte Sicherheit und höchsten Komfort.

Entrauchung im Brandfall

 

Grundsätzlich wird bei allen LSC-Systemen ein Rauchansaugsystem (RAS) eingesetzt.

 

Das RAS arbeitet nach dem Prinzip der fortwährenden Luftüberwachung. Dank modernster Technik garantieren wir, dass im Brandfall eine sehr schnelle Alarmierung erfolgt, die RWA-Klappe geöffnet wird und die Aufzugssteuerung die Information zur Evakuierungsfahrt erhält. Fehlalarme werden ausgeschlossen und der Aufzug ist jederzeit nutzbar.

Mit den bislang oftmals verwendeten Brandmeldern ist dies nicht zu gewährleisten, da sie für die besonderen Bedingungen im Aufzugsschacht nicht optimal geeignet sind. Die Einsatzgrenzen von punktförmigen Brandmeldern können im Regelfall im Aufzugsschacht nicht eingehalten werden (maximal zulässige Einbauhöhe, freie Anströmbarkeit).

Ein Rauchansaugsystem, senkrecht an der Wand über die gesamte Schachthöhe verlegt, stellt hier die wesentlich bessere Lösung dar. Entgegen der weitverbreiteten Annahme ist die Verwendung von Rauchansaugsystemen nicht kostenintensiver als die von Brandmeldern – ganz im Gegenteil, denn auch die Wartungskosten werden auf ein Minimum reduziert. Es werden keine Steuerleitungen oder Kontakte des Aufzugherstellers benötigt, da unter der Aufzugskabine kein Brandmelder montiert werden muss.

 

SystemvergleichBasicPremiumPremium-M
RauchansaugsystemXXX
– Auswerteinheit in Steuerzentrale integriert XX
– Auswerteinheit externX  
– notversorgt bei NetzausfallXXX
– automatisches Öffnen bei NetzausfallXXX
integrierte Treppenhaus-RWA-Anlage  X
Schachthöhe (max. Höhe)max. 20 mmax. 100 mmax. 100 m
Rauchmelder- überwachung Hauptevakuierungs- ebene XX
Eingang für externe Ansteuerung (BMZ) XX
Ruhestrom- überwachung des GesamtsystemsXXX
Leitungsüberwachung der angeschlossenen SystemeXXX
manuelle Auslösung "Rauchabzug"XXX
potenzialfreie Meldekontakte für:   
– AlarmX (1x)X (2x)X (2x)
– Störung X (2x)X (2x)
– Alarm Haupt- evakuierungsebene X (2x)X (2x)
Lüftungsfunktion:   
– manuellXXX
– Lüftungshub- und Zeitbegrenzung (automatisch)XXX
– Temperatur-überwachung des SchachtsX (Serie)X (optional)X (optional)
– automatische Zeit- und WetterabsicherungXXX

 

Details im Überblick

  • mehrere Rauchmelderlinien, getrennt auswertbar
  • Anschluss an Brandmeldezentrale (BMZ) zur Auswertung eingehender Signale möglich
  • alle Brandmeldelinien (Rauchmelder, BMZ, RT-Taster usw.) komplett leitungsüberwacht
  • Störungs- bzw. Alarmmeldungen können separat ausgewertet werden
  • einstellbare Notstromversorgungszeit bei Netzausfall für das Rauchansaugsystem
  • automatische Öffnung der Entrauchungsklappen bei Netzausfall einstellbar
  • vielfältige Parametrierungs- und Einstellmöglichkeiten für optische und akustische Alarmmittel
  • alle systemrelevanten Funktionen und Anzeigen werden mittels eines Anzeige- und Bediendisplays auf dem Schaltschrank zur Verfügung gestellt
  • werkseitig vorgeprüftes, betriebsfertiges Komplettsystem für eine schnelle Montage und Inbetriebnahme

 

Technische Daten

Nennspannung                  

230 VAC/50 Hz

Nennleistung

240 VA

Ausgangsspannung           

24 VDC

Ausgangsstrom

2 A Kurzzeit 20 % ED     

Temperaturbereich

–5 °C bis +40 °C

Gehäuse

Stahlblech

Maße (B x H x T)

500 x 500 x 210 mm

Ausführung

 

Stahlblechschrank, komplett verdrahtet, mit vorinstalliertem Rohrsystem bis zur Gehäuseaußenseite zum direkten Anschluss des Ansaugrohrs

 

Funktionen im RWA-Alarmfall

 

  • sofortige Öffnung der Entrauchungsklappen im Schachtkopf
  • potenzialfreie Alarmmeldung, beispielsweise an die Aufzugssteuerung, Brandmeldezentrale, Gebäudeleittechnik

 

Folgende Anschlussmöglichkeiten stehen parallel zur Verfügung:

 

  • Regensensor
  • Thermostat
  • Zeitschaltuhr
  • externe Anzeige-/Bedienfelder
  • optische und akustische Alarmmittel
  • Erweiterung der Notstromversorgungszeit auf 72 Std. inkl. Rauchansaugsystem

 

Inbetriebnahme

 

Um einen schnellen Anschluss des Systems sowie dessen Inbetriebnahme zu ermöglichen, wird das System werkseitig vorgeprüft und betriebsfertig ausgeliefert. Alle vorgenannten Komponenten lassen sich schnell und übersichtlich am zentralen Steuerungsmodul LSM anschließen. Mittels DIP-Schalter werden die gewünschten Funktionen eingestellt und das System wird parametriert.

 

Sicherheitsmerkmale

 

Alle Leitungen, beispielsweise zur Brandmeldezentrale oder zum Rauchmelder in der Evakuierungsebene, werden funktionsüberwacht. Zusätzlich werden der Rauchmelder und der RT-Taster überwacht, um sie vor Diebstahl oder Sabotage zu schützen.

Alle sicherheitsrelevanten Informationen zum RWA-System oder zu eventuellen Störungen werden auf dem Bedien- und Anzeigedisplay der Schaltschranktür angezeigt.

Wenn Sie weiterführende Informationen wünschen, dann nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf.

Öffnungselemente

 

Lamellenfenster-Element

 

Die Lamellenfenster mit elektromotorischem Antrieb dienen im LSC-System dem Rauchabzug sowie der natürlichen Lüftung. Sie werden aus Aluminiumprofilen mit Isolierverglasung oder alternativ mit Alupaneelen gefertigt.

 

Dank thermisch getrennter Profile zeichnet sich das Element sowohl durch eine optimale Entlüftung im offenen Zustand als auch durch gute Wärmedämmung im geschlossenen Zustand aus.

 

  • Isolierverglasung mit einem Aufbau von max. 24 mm
  • eingesetzt ab Werk wird das Wärmeschutzglas UV Prüfz. = 1,1 W/m2K
  • Ug-Nennwert = 1,2 W/m2K
  • die Lamellen sind im geschlossenen Zustand außen mit dem Rahmen bündig
  • abweichende Größen, Farben und Konstruktionen sind auf Anfrage möglich
  • optional mit einem Fliegenschutzgitter ausgestattet

 

Technische Details LSL S9-iV-03

 

Antrieb

24-V-Motor mit integrierter elektronischer Endabschaltung

Element-Außenmaß

z. B. 610 x 768 mm (B x H) inkl. Rahmen

Rohbauöffnung

z. B. 625 x 785 mm (B x H)

Geometrische Abzugsfläche  

ca. 0,3 m²

Material

(Oberfläche, Beschläge, Rahmen) Alu E6 EV1

 

Technische Details LSL S9-iV-01

 

Antrieb

24-V-Motor mit integrierter elektronischer Endabschaltung

Element-Außenmaß

z. B. 610 x 310 mm (B x H) inkl. Verglasung

Rohbauöffnung

z. B. 625 x 325 mm (B x H)

Geometrische Abzugsfläche   

ca. 0,1 m²

Material

(Oberfläche, Beschläge, Rahmen) Alu E6 EV1